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Alles über das Brautjungfernkleid – von den beliebtesten Farben und Trends bis hin zu Traditionen. Die Basics für Brautjungfern eben.

27 Dresses

Hollywood liebt das Motiv: Die Freundinnen der Braut als Brautjungfern – in absolut identischen Kleidern. Katherine Heigl besitzt in der romantischen Komödie „27 Dresses“ ganze 27 extravagante Brautjungfernkleider. Keines davon wirklich nach ihrem Geschmack.

Während es in den USA absolut üblich ist, dass die Braut ein Kleid für ihre Brautjungfern aussucht, setzt sich der Trend in Deutschland gerade erst so richtig durch.

Traditionen und Trends

Schon im alten Rom sollten ähnlich gekleidete, junge Menschen böse Geister oder Flüche vom Brautpaar abhalten. Auch im Viktorianischen England waren (je nach Status der Familie) bis zu zwölf Brautjungfern üblich. Bis heute sind die „Jungfern“ meist unverheiratet. Das aber nicht zwingend: Im englischsprachigen Raum trägt eine verheiratete Brautjungfer den Ehrentitel „Matron of Honour“, der aber auch an die Schwester oder beste Freundin der Braut als „Chief Bridesmaid“ vergeben werden kann.

Erste Pflicht der Brautjungfern ist es, die Braut am Tag der Hochzeit zu begleiten und zu unterstützen. Alle weiteren Aufgaben (und finanzielle Ausgaben!) sollten mit der Braut besprochen werden, damit die zukünftige Brautjungfer genau weiß, auf was sie sich einlässt.

Das Brautjungfernkleid

Die Qual der Wahl: Das Brautjungfernkleid soll perfekt zum Brautkleid und zur Hochzeit passen. Bei unterschiedlichen Konfektionsgrößen und Figurtypen der Freundinnen ist es nicht leicht, jede zufriedenzustellen. Ein schöner Kompromiss sind individuelle Kleider im selben Farbton oder hellen und dunklen Farbschattierungen. Ein einheitliches Accessoire kann als verbindendes Element für die Brautjungferngruppe genutzt werden. Sind die Kleider nur in der Farbe gleich, aber nicht identisch, sind z. B. einheitliche Schuhe oder Handtaschen ein gute Möglichkeit, den Bogen über die gesamte Gruppe zu spannen.

Welche Farbe?

Pastell-Töne? Beliebt sind Kleider in Pastell-Farben wie Rosé, Mint oder Apricot. Manchmal legt das Brautpaar ein Farbschema für die Hochzeit fest oder hat sogar ein richtiges Moodboard, an dem die Brautjungfern sich orientieren können.

Pink und Lila? Knallige Farbtöne in Pink und Lila lassen sich toll auf Blumendekorationen abstimmen. Im Vergleich zu den Pastells sind diese intensiven Töne sehr schön für den Herbst oder Spätsommer.

Weiß? Das weiße Kleid gehört an diesem Tag der Braut. In weiß als Gast zur Hochzeit zu erscheinen gilt deshalb als echtes No-Go. Manche Bräute wünschen sich aber Brautjungfern in Weiß. Dann ist der Wunsch der Braut Gesetz!

Schwarz? Ein schwarzes Kleid zur Hochzeit? Dieses Thema wird gerne diskutiert. Wir persönlich finden farbige Kleider schöner, weil sie zum freudigen Anlass passen. Aber auch hier hat die Braut das letzte Wort!

Nude? Gerne gewählt für die Trauzeugin. Nude kann edel, dezent und sehr elegant wirken. Kleider in diesem Farbton sind gerade sehr angesagt.

Rot? Elegant und schick, kann aber auch zu auffallend sein und der Braut die Schau stehlen. Also Vorsicht vor knalligen Rottönen und Kleidern, die „Hallo, hier komme ich!“ rufen.

Zum Schluss noch ein bisschen Werbung in eigener Sache ;-). Bei uns in Erkelenz gibt es Brautjungfernkleider in allen Größen und über 20 verschiedenen, aktuellen Farben. Kommt einfach mal vorbei!